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Die 5 wichtigsten Werte meines ElternSeins

​Die 5 wichtigsten Werte meines ElternSeins – und wie sie meine Arbeit als Therapeutin beeinflussen: 

ElternSein ist eine der absolut wunderschönsten und gleichzeitig herausfordernsten Erfahrungen. 

Um die schönen Seiten bewusster genießen, und den herausfordernden gelassener begegnen zu können, verbinde ich mich regelmäßig mit meinen 5 Werten, die für mich das Fundament meines ElternSeins bilden und die gleichzeitig auch meine therapeutische Arbeit sehr stark beeinflussen.

Welche Werte das sind und welche Bedeutung sie für mich und meine Arbeit haben, erfährst du in diesem Artikel.

Werte sind Leitsterne

Vieles in unserem Leben unterliegt nicht unserer Kontrolle. Gerade als Eltern verlieren wir uns häufig im Modus des Funktionierens und fühlen uns in den Alltagsstrukturen gefangen. Wir können den Eindruck bekommen, dass das Leben uns lebt, anstatt dass wir es aktiv gestalten.

Wenn wir uns unsere Werte bewusst machen, wird es uns leichter fallen, selbstbestimmt zu handeln und im Einklang mit dem zu leben, was uns wichtig ist, anstatt uns im Alltag zu verlieren.

Denn Werte sind wie persönliche Leitsterne, an denen wir uns orientieren können, die uns mit uns selbst verbinden – und uns damit unseren Weg weisen.

Sie motivieren uns und können uns Kraft und ein Gefühl von Sicherheit geben, vor allem, wenn unser Weg steinig und herausfordernd wird.

Wert 1: Achtsamkeit

Achtsamkeit bedeutet, unsere Erfahrungen ganz bewusst und unmittelbar zu erleben ohne sie zu bewerten und ganz präsent im Hier und Jetzt zu sein.

Aber, Hand aufs Herz: Wie oft sind wir als Eltern nicht achtsam und präsent und verlieren den Kontakt zum gegenwärtigen Augenblick – und damit auch zu uns selbst?

Wir sind gedanklich in der Zukunft (z.B. beim nächsten Tag, der noch organisiert werden muss) oder in der Vergangenheit (z.B. beim Konflikt auf der Arbeit), und rutschen dann schnell in unseren Autopilot- bzw. Funktionsmodus. Wir sind dann wie gefangen in diesen Mustern. Und erwarten häufig auch von unseren Kindern, dass sie funktionieren.

Wie gut, dass unsere Kinder uns hier meistens einen Strich durch die Rechnung machen. Und unsere Präsenz einfordern. Immer und immer wieder.

Wenn ich die Einladung meiner Kinder annehme, mich mit ihnen und ihrer Realität wirklich und wahrhaftig zu verbinden, kann ich von ihnen lernen, mich im Moment zu verankern und aus ungesunden Mustern auszusteigen, indem ich mich immer wieder aus meinem Funktionsmodus zurückhole.

Achtsamkeit als Wert für meine therapeutische Arbeit

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf achtsamkeitsbasierten therapeutischen Methoden.

Das bedeutet zum einen, dass ich in meine Sitzungen Achtsamkeitsübungen integriere, die dich darin unterstützen, in einen behutsamen und liebevollen Kontakt mit deinem inneren Erleben zu kommen, verbunden mit einer Haltung der Neugier. So bekommst du die Möglichkeit, Dinge wahrzunehmen, die sich eher leise in dir zeigen, aber wichtige Botschaften für dich beinhalten.

Auch unterstütze ich dich gerne darin, Wege zu finden, wie du Achtsamkeit in deinen Alltag integrieren kannst. So kannst du üben, dir deiner eigenen Reaktionen, gedanken udn Gefühle bewusst zu werden, um auf dieser Grundlage bewusste, wertegeleitete Entscheidungen zu treffen.

Achtsamkeit bedeutet für mich auch, dass ich während der Arbeit mit dir wirklich im Kontakt und präsent mit dir bin. Um auch kleine Veränderungen wahrnehmen und dir so wichtige Impulse geben zu können.

  • Reflexionsfragen

    Kultivierst du schon deine Präsenz im Hier und Jetzt?

    Wie kann dein Kind dir hierbei als Vorbild dienen?

Wert 2: Wertschätzen aller Gefühle

Bei diesem Wert geht es mir darum, ALLE Gefühle unserer Kinder und UNSERE EIGENEN bedingungslos anzuerkennen und ernst zu nehmen.

Beides hängt miteinander zusammen. Denn wie können wir die Gefühle unserer Kinder wertschätzen und ernst nehmen, wenn wir unsere eigenen übergehen?

Wenn wir Schwierigkeiten mit bestimmten Emotionen unserer Kinder haben, haben wir diese Schwierigkeiten mit ziemlicher Sicherheit auch mit dieser Emotion in uns. 

Wie du auf die unterschiedlichen Emotionen deines Kindes reagierst, ähnelt oft deiner Reaktion auf deine eigenen Emotionen.

Und die hast du selbst in deiner emotionalen Geschichte erlernt, je nachdem, wie in deiner Herkunftsfamilie und auch in deiner Herkunftsgesellschaft mit den unterschiedlichen Emotionen umgegangen wurde.

Das Wertschätzen der Gefühle als Wert für meine therapeutische Arbeit

Emotionen stehen in meiner Arbeit im Fokus.

Ich unterstütze dich dabei, dir deiner Emotionen bewusst zu werden, sie biografisch einordnen zu können und einen gesunden Umgang mit ihnen zu finden.

Gleichzeitig geht es aber immer wieder ums Fühlen und den Kontakt zu dir und zu deinem inneren Erleben. Akzeptierend und liebevoll dich dir selbst zuzuwenden, dich mit dir selbst zu verbinden.

Dafür werde ich dich immer wieder anregen, nach Innen zu spüren, um zu entdecken, was in dir lebendig ist und welche Botschaft dir dadurch übermittelt werden möchte.

Denn in unseren Gefühlen liegt eine große Weisheit verborgen, die uns wieder in Kontakt zu uns selbst bringen kann und uns unseren Bedürfnissen näher bringt.

  • Reflexionsfragen

    Was sind deine üblichen Reaktionen auf die Emotionen deines Kindes?

    Wie reagierst du auf seine Trauer, auf seine Wut,…? 

    Wie gehst du mit deiner eigenen Trauer, Wut,… um?

Wert 3: Gemeinsam wachsen

Als ich Mutter wurde, begann ich mich immer mehr dafür zu interessieren, wie ich selbst aufgewachsen bin, und wie die Beziehung zu meinen Eltern mich beeinflusst hat und heute meine Beziehung zu meinen eigenen Kindern beeinflusst.

Wie viele Eltern verspürte auch ich den Wunsch, meine eigenen Verletzungen nicht an meine Kinder weiterzugeben. So, wie auch schon meine Eltern diesen Wunsch verspürt hatten, ihr eigenes Großwerden reflektierten und dadurch schon viele Themen auflösen konnten und sie nicht weitergaben.

Gemeinsam mit meinen Kindern zu wachsen bedeutet für mich, mich als Mutter oder Vater bewusst dafür zu entscheiden, in einen gemeinsamen Prozess des Wachsens, der Entwicklung und des Lernens einzutauchen.

Es bedeutet für mich, eine neugierige und offene Haltung einzunehmen gegenüber den Themen, die in der Beziehung zu meinen Kindern getriggert werden.

Denn unsere Kinder können uns als Eltern auf verschiedene Weisen emotional herausfordern und alte Wunden reaktivieren.

Es ist daher wichtig, dass wir uns unserer eigenen emotionalen Verletzungen bewusst werden und bereit sind, sie zu reflektieren und zu transformieren. Damit wir die Beziehung zu unseren Kindern aktiv gestalten und eine nährende Umgebung für sie schaffen können.

Das gemeinsame Wachsen ist ein Prozess. Er ist dynamisch und je nach Alter der Kinder werden unterschiedliche Themen bei uns auftauchen.

„Gemeinsam wachsen“ als Wert für meine therapeutische Arbeit

Ich verstehe mich als Wegbegleiterin auf deiner Bewusstseinsreise.

Je mehr du dir deiner eigenen Themen bewusst wirst, desto eher wird es dir gelingen, diese Stück für Stück aus dem Weg zu räumen.

Um deine eigenen schmerzhaften Themen nicht an deine Kinder weiterzugeben, ist es wichtig, dir bewusst zu werden, welche Glaubensmuster, Verhaltensweisen und schmerzhafte Emotionen eine wirkliche Verbindung zu deinem Kind verhindern und wo du noch gefangen bist in automatischen Reaktionsmustern.

Wir schauen uns gemeinsam herausfordernde Momente deines Alltags an, mit einem liebevollen und neugierig erforschenden Blick. Damit du in dir selber eine Veränderung herbeiführen kannst. Deine eigenen Themen dürfen in die Heilung gehen, damit du deine Kinder bewusst, achtsam und präsent in ihr Leben begleiten kannst.

Letzendlich geht es um die Bereitschaft genau hinzuschauen, zu erforschen, was dein Kind in dir berührt, und die Verantwortung für eure Beziehung zu übernehmen. Wir richten also den Blick weg von deinem Kind und seinem Verhalten hin zu dem, was es in dir auslöst.

  • Reflexionsfragen

    Welche Themen werden in der Beziehung zu deinem Kind getriggert?

    Bist du bereit, in Beziehung zu sein, und deinem Kind wirlich zu begegnen?

Wert 4: Selbstfürsorge

Je länger ich Mutter bin, desto mehr wird mir die Wichtigkeit dieses Wertes für uns als Eltern bewusst. Sie ist letztendlich das Fundament von allem. Denn nur, wenn es uns selbst gut geht, sind wir in unserer Kraft, und dadurch in der Lage, mit den Anforderungen des ElternSeins auf eine Art und Weise umzugehen, die uns und unsere Beziehungen nährt und uns ermöglicht, geduldiger und gelassener mit unseren Kindern umzugehen.

Selbstfürsorge beinhaltet, dass du gut für dich selbst sorgst und aufmerksam bist für deine eigenen Bedürfnisse, sie dir zu erlauben und Strategien zu finden, die es dir ermöglichen, diese Bedürfnisse auch zu erfüllen.

Als Mutter oder Vater kann dies eine Herausforderung sein, da die Bedürfnisse der Kinder oft im Vordergrund stehen. Gerade Eltern, die ihre Kinder bedürfnisorientiert begleiten, gehen dabei häufig selbst über ihre Grenzen und stellen ihre eigenen Bedürfnisse ganz nach hinten.

Selbstfürsorge als Wert für meine therapeutische Arbeit

Da ich Selbstfürsorge als einen essentiellen Wert für Eltern wahrnehme, ist es mir wichtig, hierauf eine Schwerpunkt zu legen.

Um Selbstfürsorge wirklich leben zu können müssen wir jedoch erst einige (oft innere) Hindernisse aus dem Weg räumen.

Hierzu gehört, eine gute Wahrnehmung für die eigenen Bedürfnisse zu entwickeln. Es ist hilfreich, den Blick nach Innen zu richten, um rechtzeitig spüren zu können, was wir brauchen, bevor wir den Kontakt zu uns selbst verlieren.

Eine weitere Herausforderung kann es sein, die eigenen Bedürfnisse wirklich wichtig zu nehmen und sie auch ausdrücken zu lernen.

Was uns daran hindert sind (häufig aus unserer Herkunftsfamilie oder aus der Gesellschaft) übernommene Glaubenssätze, denen wir denken, folgen zu müssen, ohne jemals zu hinterfragen, ob sie für uns und unser Leben noch relevant sind, ob sie uns unterstützen oder uns eher daran hindern, in unsere Kraft zu kommen.

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht daher auch darin, gemeinsam mit dir diese Glaubenssätze zu entdecken und zu hinterfragen.

  • Reflexionsfragen

    Wo tust du dir selber bereits etwas Gutes?

    Was gibt dir Kraft?

    Woran merkst du, dass du über deine Grenzen gehst?

Wert 5: Spiritualität

Das Leben mit meinen Kindern hat mich immer mehr in meine gelebte Spiritualität geführt. Hierfür waren besonders die Geburten Initialzündungen.

Inzwischen gehört es für mich zu meinem Alltag, meine spirituelle Praxis zu leben und die feinstofflichen Ebenen unserer Existenz wahrzunehmen.

Spiritualität bedeutet für mich, verbunden zu sein mit einer Welt, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist, die aber durch unsere Hellsinne spürend und fühlend wahrgenommen werden kann.

Herausforderungen, denen wir in diesem Leben begegnen, stehen meiner Erfahrung nach oftmals in Zusammenhang mit energetischen Verbindungen und Blockaden, die teilweise bis in vergangene Leben zurück reichen.

Mit meinen eigenen Kindern dufte ich erleben, dass unsere Kinder meistens noch eine feinere Wahrnehmung für das Feinstoffliche haben, und wie viel Wissen sie mitbringen.

Meine Mutterschaft ist für mich auch ein spiritueller Weg, um mir meiner Selbst bewusst zu werden, und um mich immer mehr mit mir, mit meiner Seele und dem Kosmos zu verbinden.

Spiritualität als Wert für meine therapeutische Arbeit

Ich bin sehr geerdet und mag handfeste und konkrete Arbeit.

Da ich selber Spiritualität in meinem Alltag lebe, beeinflusst sie natürlich trotzdem meine therapeutische Arbeit.

Das wirkt sich zum einen auf den Blick auf, den ich auf die Themen habe, mit denen meine Klient*innen zu mir kommen und der es mir ermöglicht, diese in einen größeren Zusammenhang zu stellen.

Durch meine erhöhte Wahrnehmung kann ich Energien schnell erspüren und bin sehr feinfühlig in der Begegnung mit den Eltern, die ich begleiten darf..

Gerade bei festgefahrenen Themen, die sich sehr schwer anfühlen, empfinde ich es häufig als sinnvoll, nach tieferliegenden Ursachen (z.B. karmischen Ursprungs) zu schauen und diese aufzulösen, um im Therapieprozess schneller voranzukommen.

Die Kombination von energetischer Arbeit mit bewährtem therapeutischen Handwerkszeug empfinde ich hier als besonders hilfreich.

Der Einsatz spiritueller Methoden ist, wenn du mit mir arbeitest, ein zusätzliches Kann, und kein Muss, je nachdem, wie dein Bedürfnis ist und was sich für dich stimmig anfühlt. Sprich mich gerne jederzeit hierzu an.

  • Reflexionsfragen

    Was bedeutet Spiritualität für dich?

    Wie beeinflusst sie dein ElternSein?

Welches sind deine wichtigsten Werte für dein ElternSein?

Werte sind individuell. Sie sich bewusst zu machen, kann dir viel Kraft und Sicherheit geben auf deinem eigenen Weg als Mutter oder Vater.

Und natürlich geben wir unsere Werte auch an unsere Kinder weiter. Es lohnt sich also, darüber nachzudenken, welche Werte wir als unsere persönlichen Leitsterne wählen wollen.

Wenn du dieses Thema spannend findest, kannst du in diesem Blogartikel mehr darüber lesen.

Wenn du dich in diesen Werten wiederfindest, oder einfach neugierig geworden bist, dann kannst du hier mehr Informationen über mich und die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit finden.

Ich freue mich auf dich!

Herzlich,

Katharina

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