Cycle Breaker zu werden ist eine der mutigsten Entscheidungen, die du für dich und deine Familie treffen kannst. Warum mutig? Ganz einfach: Es brucht Mut, sich dem eigenen Schmerz zuzuwenden, eigenes Verhalten zu hinterfragen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, und auch dort hinzuschauen, wo wir eigentlich gar nicht so gerne hinschauen möchten.

Es bedeutet, alte Wunden zu heilen, neue Wege zu gehen und dein ElternSein bewusst zu gestalten.

Bist du bereit, diesen Weg zu gehen? Wenn ja, dann starte mit dem ABC für Cycle Breaker, um zu sehen, was du auf diesem Weg brauchst und was dich erwartet. 


Was sind Cycle Breaker?

Als Cycle Breaker werden Menschen bezeichnet, die bewusst die alten, dysfunktionalen Muster durchbrechen möchten, die sie in ihrer Kindheit geprägt haben und die oft über Generationen hinweg weitergegeben wurden. Denn sie möchten ihre eigenen Themen nicht an ihre Kinder weitergeben, sondern sie frei davon aufwachsen lassen.

Jeder von uns trägt Muster und Prägungen aus seiner eigenen Kindheit in sich. Diese können unser Verhalten als Eltern beeinflussen – oft, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Vielleicht ertappst du dich manchmal dabei, dass du in stressigen Situationen genauso reagierst wie deine eigenen Eltern damals. Vom Kopf her weißt du theoretisch, wie du deine Kinder begleiten möchtest, aber im Alltag findest du dich immer wieder in automatischen Reaktionen wieder, die du doch so gar nicht mehr möchtest.


Cycle Breaker von A bis Z

A – Achtsamkeit

Um deine Muster zu erkennen, brauchst du Achtsamkeit im Moment. Oft merken wir erst im Nachhinein, dass wir wieder so reagiert haben, wie wir es eigentlich gar nicht wollten. Oft fragen wir uns hinterher, was da überhaupt los gewesen ist. Wir waren weder präsent bei uns selbst noch bei unserem Kind. Wenn es uns jedoch gelingt, in diesen Momenten achtsam zu bleiben, können wir eher bemerken, dass wir z.B. dabei sind wütend zu werden und wieder in ein altes Muster zu rutschen. Wenn wir diesen Moment bemerken, können wir uns bewusst für eine andere Reaktion entscheiden.

Und Achtsamkeit können wir ganz gezielt in unseren Alltag integrieren. Trinke die ersten Schlucke deines Tees oder Kaffees ganz bewusst und achtsam. Nimm wirklich den Geruch und den Geschmack wahr. Trinke langsam. Wie fühlt es sich an? Schließe vielleicht die Augen, um noch genauer wahrnehmen zu können. Falte die Wäsche achtsam zusammen. Nimm dir regelmäßig über den Tag verteilt Pausen, um bewusst einmal tief ein- und auszuatmen und die Füße zu spüren, wie sie auf dem Boden stehen. Je mehr du Achtsamkeit in den kleinen Dingen des Alltags übst, umso leichter wird es dir fallen, auch in den herausfordernden Momenten achtsam zu bleiben und bewusst zu reagieren.

B – Bewusstes ElternSein

Um Muster gezielt verändern zu können, müssen sie uns erst einmal bewusst werden. Denn nur, was uns bewusst ist, können wir verändern. Der erste Schritt für Cycle Breaker darf daher immer sein, die eigenen Muster zu bemerken (hier hilft Achtsamkeit) und sie zu verstehen. Und dann eine Entscheidung treffen, die wir bewusst gewählt haben, die sich z.B. an unseren Werten ausrichtet. Bewusste Eltern handeln bewusst, anstatt unbewusst die Erziehungsmuster deiner eigenen Eltern zu wiederholen.

Bewusstsein ist für mich aber noch umfänglicher. Es bedeutet für mich, ein bewusstes Leben zu führen, welches sich an den eigenen Werten orientiert. Wie leben wir unser ElternSein? Wie leben wir unsere Partnerschaft? Wie gestalten wir unsere Arbeit? Wie ernähren wir uns? Wir sind damit, wie wir unser Leben gestalten, immer auch Vorbild für unsere Kinder.

C – Courage

Courage bedeutet, den Mut zu haben, alte, dysfunktionale Muster zu durchbrechen und neue Wege zu gehen. Es braucht Mut, unbekannte Wege einzuschlagen, es braucht Mut, die eigene Herkunftsfamilie kritisch zu betrachten, es braucht Mut, die Komfortzone zu verlassen, und es braucht Mut, sich seinen eigenen Verletzungen zuzuwenden. Cycle Breaker sind unglaublich mutig!!

D – Dankbarkeit

Der Prozess des Cycle Breakings ist ein langer Prozess, und er ist selten geradlinig. Er ist vielmehr mit Rückschlägen verbunden. Hier dürfen wir immer wieder dankbar für das sein, was uns schon gelungen ist, zu transformieren. Jedes Muster, das uns bewusst wird, ist ein Schritt in die Richtung, unsere Kinder frei davon aufwachsen zu lassen. Dankbarkeit hilft dir, auch in schwierigen Zeiten nicht den Mut zu verlieren.

E – Emotionsregulation

Emotionsregulation bedeutet zum einen, dass es uns gelingt, die Gefühle unserer Kinder einfühlsam zu begleiten, sodass wir für sie der sichere Fels in ihren Gefühlsstürmen sein können. Grundvoraussetzung für diese Co-Regulation ist, dass es uns gelingt, unsere eigenen Emotionen zu regulieren. Das ist tatsächlich für viele Eltern sehr herausfordernd, denn selten haben wir in unseren Herkunftsfamilien einen guten Umgang mit unseren Gefühlen gelernt.

Wichtig: Emotionsregulation bedeutet nicht, die eigenen Emotionen zu kontrollieren, was letztendlich bedeuten würde, sie zu unterdrücken oder uns von ihnen abzulenken. Emotionsregulation beinhaltet, die eigenen Gefühle wahrnehmen zu können und adäquat auf sie zu reagieren, indem wir sie verstehen und darauf hören, was unsere Gefühle uns über unsere Bedürfnisse mitteilen möchten.

Wenn wir lernen, unsere Gefühle auf eine gesunde Art und Weise auszudrücken, können wir für unsere Kinder ein starkes Vorbild sein. Hier hilft uns Wissen über Emotionen, um ihre jeweilige Funktion zu verstehen.

F – Freiheit

Durch das Durchbrechen alter Muster werden wir frei – frei von automatischen Reaktionen, da wir lernen, sie bewusst wahrzunehmen und bewusst anders zu handeln. Hier entsteht für uns und unsere Familie eine Gestaltungsfreiheit. Das kann sich wunderbar anfühlen, kann aber auch Ängste in uns auslösen. Denn wenn wir keinen festen Strukturen mehr folgen, kann sich das durchaus erst einmal bedrohlich anfühlen. Auch hier braucht es also wieder Mut und Geduld, um Schritt für Schritt zu lernen, mit dieser Freiheit umzugehen und sie für uns zu nutzen.

G – Glaubenssätze

Viele unserer unbewussten Verhaltensmuster basieren auf tief verwurzelten – ebenfalls unbewussten – Glaubenssätzen. Diese zu hinterfragen und neu zu definieren, ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zum Cycle Breaker. Oft stammen diese Glaubenssätze aus unserer eigenen Kindheit und prägen unser Verhalten, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Beispiele für solche Glaubenssätze könnten sein: „Wenn ich meine Gefühle zeige, könnte ich abgelehnt werden“ oder „Ich muss mich anpassen, um Konflikte zu vermeiden.“ Indem wir uns aktiv mit diesen Überzeugungen auseinandersetzen, können wir dysfunktionale Muster durchbrechen und neue, unterstützende Glaubenssätze entwickeln.

H – Hingabe

Hingabe beschreibt die Bereitschaft, sich ganz auf den Prozess des ElternSeins einzulassen, was gleichzeitig bedeutet, sich auf das eigene Erleben einzulassen, ohne sich in Vermeidungs- und Kontrollstrategien zu flüchten. Hingabe, so wie ich sie verstehe, hat daher für mich viel mit Selbstempowerment zu tun. Denn erst wenn ich bereit bin, mich hinzugeben und einzulassen, kann Wandel geschehen. 

Mehr über Hingabe und ElternSein und warum sie eine wichtige Ressource für Cycle Breaker ist, kannst du HIER nachlesen.

I – Intuition

Wenn wir alte Muster durchbrechen wollen, bedeutet das immer auch, sich zu fragen: Wie denn dann? Mein Eindruck ist, dass immer mehr Eltern versuchen, Wege zu finden, die wirklich für das jeweilige Kind und die Familie stimmig sind. Das bedeutet oft, neue Wege zu gehen, und das kann zu vielen Zweifeln und Unsicherheiten führen, gerade wenn unsere Entscheidungen nicht von außen bestätigt werden. Hier braucht es ein gutes Gespür für die eigenen Bedürfnisse und die Bedürfnisse des Kindes sowie Vertrauen in die eigene Intuition und den Mut, ihr auch zu folgen.

J – Journaling

Ich nutze für mich sehr gerne das Journalen, wenn ich alleine nicht weiterkomme. Ich finde es sehr kraftvoll, da wir viele neue Einsichten gewinnen können, wenn wir uns schreibend mit uns selbst auseinandersetzen. Ein strukturiertes Journal mit einem konkreten Ziel und vorgegebenen Reflexionsfragen kann hier hilfreich sein, da es dabei unterstützt, Muster zu erkennen, Emotionen zu verarbeiten und bewusste Entscheidungen zu treffen.

Eine andere Möglichkeit ist das Intuitive Schreiben, bei dem du in einen tiefen Schreibfluss kommst und damit in Schichten deines Unterbewusstseins eintauchst, die dir mit deinem Alltagsbewusstsein nicht zugänglich sind.

Erkenne deine Muster und durchbrich sie!

Für Cycle Breaker - Eltern, die ihre Emotionen und Reaktionen 

besser verstehen wollen.

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bewussteren ElternSein und einem gelasseneren Miteinander!

K – Kommunikation

Die Art und Weise, wie wir in der Familie miteinander kommunizieren, macht einen gewaltigen Unterschied. Hier dürfen wir uns immer wieder hinterfragen: Wie wurde in unserer Herkunftsfamilie kommuniziert? Wie haben wir gelernt, mit Konflikten umzugehen? Wurden bei uns Themen gerne totgeschwiegen oder wurde es im Gegenteil immer sehr laut und aggressiv im Streit? Wir dürfen uns aktiv darum bemühen, eine neue Kommunikationskultur zu erlernen. Hierzu gibt es viele tolle Ansätze, die uns dabei unterstützen können, wie z.B. die Gewaltfreie Kommunikation, das aktive Zuhören, das Validieren von Gefühlen etc.

Wichtig finde ich bei diesem Punkt auch: Wie kommuniziere ich eigentlich mit mir selbst? Viele meiner Klient*innen sind regelrecht schockiert, wenn ihnen bewusst wird, wie sie mit sich selbst sprechen.

L – Liebe

Die Liebe, die wir für unsere Kinder empfinden, ist oftmals der Antrieb, aus alten Mustern auszusteigen. Denn die Liebe zu unseren Kindern ist so groß, dass wir den Wunsch haben, dass sie es besser haben sollen als wir und dass sich alte Verletzungen nicht wiederholen. Liebe ist zugleich die Basis für jede gelingende Beziehung. Es geht darum herauszufinden, wie ich mein Kind so lieben kann, dass meine Handlungen dies ihm gegenüber auch ausdrücken und unsere Kinder sich wirklich wahrhaftig geliebt und in ihrem Sein angenommen fühlen können. Denn ich kann mein Kind auch lieben und ihm gleichzeitig schaden, wenn ich mich und mein Verhalten ihm gegenüber nicht reflektiere.

M – Muster erkennen

Muster sind uns häufig unbewusst, und sie zu erkennen, braucht Mut und die Bereitschaft, sich mit den eigenen Verletzungen auseinanderzusetzen. Häufig haben wir hier große blinde Flecken, und eine therapeutische Begleitung ist meiner Erfahrung nach die Grundlage dafür, die eigenen wirklich tiefgehenden und nachhaltigen Themen erkennen und bearbeiten zu können. Wenn wir unsere Muster erkannt haben, können wir bewusste Entscheidungen treffen, die sich an unseren Werten ausrichten und nicht an unseren eigenen schmerzhaften Erfahrungen.

N – Neugier

Neugier hilft dabei, uns weiterzubilden, zu informieren, Literatur zu besorgen und uns auszutauschen. Auch in der Begegnung mit uns selbst und unseren Themen ist Neugier eine wichtige Ressource, denn wenn wir uns selbst neugierig zuwenden, anstatt ablehnend und voller Widerstand, kann es leichter sein, uns unseren schweren Themen zuzuwenden. Neugier als Haltung lässt uns Abstand nehmen und uns aus diesem Abstand heraus betrachten, sodass wir uns selbst wohlwollender und verständnisvoller begegnen können.

O – Offenheit für Veränderung

Offenheit für Veränderung erfordert die Bereitschaft, bestehende Muster zu hinterfragen und sich neuen Möglichkeiten zu öffnen. Wenn du hier offen bist, wirst du bemerken, dass es nicht nur eine Möglichkeit zu handeln gibt, nicht nur eine Möglichkeit, die Welt zu sehen und sich in ihr zu bewegen. Mit Offenheit bewegen wir uns weg vom Schwarz-Weiß-Denken, was es uns leichter macht, Alternativen wahrzunehmen.

Das bedeutet auch, immer wieder unsere Werte zu hinterfragen. Sind das wirklich unsere Werte? Oder habe ich sie übernommen und führe sie weiter, ohne dass sie sich wirklich stimmig anfühlen? 

P – Präsenz

Nicht fühlen, einfach weitermachen – so sieht der Funktionsmodus aus. Das Gegenteil von Präsenz. Wenn wir jedoch im Funktionsmodus gefangen sind, nehmen wir nicht mehr wahr, was im Hier und Jetzt geschieht. Wir sind den Situationen dann mehr oder weniger hilflos ausgeliefert, und wenn wir reagieren, geschieht dies aus unseren alten Mustern heraus und nicht aus einer bewussten, wertegeleiteten Entscheidung. Unsere Präsenz zu schulen und gleichzeitig unseren Kindern auch diese ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken, ist daher unabdingbar für Cycle Breaker.

Q – Qualität der Beziehungen

Wie können wir die Qualität unserer Beziehungen innerhalb unserer Familie stärken? Indem wir bewusst Zeit für Verbindung gestalten, indem wir achtsam miteinander kommunizieren, indem wir die Bedürfnisse aller berücksichtigen, indem wir als Eltern ein Familienklima schaffen, in dem ein gesundes Aufwachsen möglich ist. Indem wir nach Konflikten aufeinander zugehen, uns entschuldigen und als Eltern die Verantwortung  für die Beziehungen übernehmen. Und indem wir uns gut um uns selbst kümmern, und uns nicht im ElternSein verlieren.  

R – Reflexion

Sich immer wieder zu reflektieren, ist ein wesentlicher Bestandteil des Wachstumsprozesses als Cycle Breaker. Es bedeutet, regelmäßig innezuhalten und ehrlich hinzuschauen, was gut läuft und was geändert werden könnte. Reflexion bedeutet auch, sich selbst immer wieder zu hinterfragen, die eigene Rolle zu überdenken und den eigenen Anteil an Konflikten zu erforschen.

S – Selbstmitgefühl

Oftmals haben wir als Cycle Breaker sehr hohe Erwartungen an uns selbst und fühlen uns schuldig oder zweifeln an uns, wenn wir bemerken, dass wir unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden können.

Hier kann Selbstmitgefühl uns als Eltern helfen, aus der Spirale der hohen Erwartungen, der Selbstkritik und der Schuldgefühle auszusteigen und einen realistischeren Blick auf uns und unser ElternSein zu erlangen.

Selbstmitgefühl bedeutet auch, uns in unserer Unvollkommenheit liebevoll anzunehmen. Denn gerade diese Unvollkommenheit ermöglicht immer auch Wachstum und Lernen, wenn wir bereit sind, hinzuschauen. Denn dann bekommen wir die Möglichkeit, uns zu verändern und aus destruktiven Mustern auszusteigen.

T – Trigger erkennen

Kinder triggern genau die Punkte, an denen wir empfindlich sind. Sie berühren unsere eigenen Kindheitswunden und bringen uns dadurch immer wieder an unsere Grenzen. Sie halten uns in vielerlei Hinsicht einen Spiegel vor.

Löst z. B. ein Verhalten deines Kindes in dir Wut aus, reagierst du häufig nicht auf die aktuelle Situation, sondern auf etwas, das dich früher als Kind selbst verletzt hat.

Fällt es dir schwer, die starken Gefühle deines Kindes auszuhalten, sind vermutlich deine eigenen Gefühle, als du selbst Kind warst, nicht feinfühlig begleitet und zu wenig ernst genommen worden.

Trigger helfen uns also dabei, zu erkennen, wo unsere Verletzungen liegen und wo wir noch wachsen dürfen.

U – Unterstützung suchen

Unterstützung findest du im Austausch mit anderen Eltern, entweder in Elterngruppen oder auch auf Social Media. Es kann dir helfen, dich weniger allein zu fühlen, denn du wirst merken, dass alle Eltern vor ähnlichen Herausforderungen stehen.

Unterstützung findest du auch in Form von professioneller Begleitung.

Das ist etwas, das Cycle Breaker von der Generation ihrer Eltern unterscheidet. Wir haben jetzt den Zugang und die Möglichkeit, uns Unterstützung zu suchen, noch viel mehr, als das in unserer Elterngeneration der Fall war. Lasst uns also vernetzen und Hilfe annehmen!

Gerade die eigenen blinden Flecken werden oft erst in einer professionellen Begleitung für uns sichtbar.

V – Verbundenheit

Verbundenheit hat für mich mehrere Komponenten. Für mich gehört auf jeden Fall dazu, die wissenschaftlichen Erkenntnisse über Bindung mit in die Begleitung unserer Kinder einfließen zu lassen und uns daran zu orientieren.

Dann gibt es für mich noch den Unterschied zwischen Verbundenheit zu unseren Kindern und Selbstverbundenheit für uns als Eltern. 

Verbundenheit entsteht z.B. dadurch, dass es uns gelingt, für unsere Kinder einen sicheren Raum zu schaffen, in dem sie alle ihre Gefühle ausdrücken können und wir es schaffen, sie darin zu begleiten und in ihren Gefühlen zu bestätigen. Dann geschieht etwas Heilsames und Wundervolles, etwas, das wir Cycle Breaker selten in unseren Herkunftsfamilien erlebt haben: Mit all unseren Gefühlen gesehen und angenommen zu werden. Dadurch ensteht eine starke Verbundenheit, denn wir fühlen uns einander nahe, gesehen und wertgeschätzt.

Selbstverbundenheit hingegen hilft uns dabei, wirklich in Kontakt mit uns selbst zu sein. Und aus diesem Kontakt heraus authentisch und liebevoll mit unseren Kindern in Verbindung zu gehen.

W – Werte

Werte sind wie Leitsterne. Sie geben uns Sicherheit und Halt. Wir können uns an ihnen in unserem ElternSein orientieren.

Und wir können uns bewusst für die Werte entscheiden, denen wir folgen wollen. Hier liegt unsere Entscheidungsmacht. Denn wir können unsere Werte frei wählen, um sie dann ins Tun umzusetzen. Gerade für Cycle Breaker ist es wichtig, die Werte, denen wir folgen, immer wieder zu hinterfragen und anzupassen. Denn oftmals übernehmen wir Werte und geben sie unbewusst weiter, ohne dass sie zu unserer Vision von Leben passen. 

Welche Werte lebst du deinen Kindern vor? Wie beeinflussen diese Werte dein ElternSein?

X – X-Faktor: Authentizität

Dein X-Faktor ist deine Authentizität. Sie bedeutet, echt und ehrlich zu sein, sowohl gegenüber dir selbst als auch gegenüber deinem Kind. Authentizität schafft Vertrauen und stärkt die Beziehung. Du darfst deinen ganz eigenen Weg des ElternSeins finden – den Weg, der für dich, dein Kind und eure Familie stimmig ist. Unabhängig von den Bewertungen und Ratschlägen, die von außen kommen. 

Y – Yoga und Entspannung

Yoga und Entspannungstechniken helfen dir, dich immer wieder mit dir selbst zu verbinden. Sie unterstützen dich dabei, gelassener und bewusster zu reagieren, anstatt automatisch zu handeln.

Hier darfst du herausfinden, was dir guttut. Vielleicht ist es Yoga, vielleicht aber auch ein Spaziergang in der Natur, vielleicht ist es, zu deiner Lieblingsmusik zu tanzen, zu meditieren, in Ruhe einen Tee oder Kaffee zu trinken, oder auf vielfältige Weise kreativ zu sein. Erlaube dir, dir diese Zeit für dich zu nehmen! Alleine dir die Erlaubnis dafür zu geben ist oft schon das Durchbrechen eines alten, dysfunktionalen Musters, welches dich im Funktionieren gefangen hält und dich von deiner Lebendigkeit trennt.

Z – Zukunft

Was ist deine Vision für die Zukunft? Wie möchtest du durch dein ElternSein die Zukunft mitgestalten? Wie möchtest du, dass die Welt von morgen aussehen wird? Cycle Breaker wünschen sich eine bessere Zukunft für ihre Kinder - und für die Welt. Hier darf groß gedacht und immer wieder angepasst werden: Stimmt das, wie ich lebe, noch mit meiner Vision einer besseren Zukunft überein?

Kostenfreies Kennenlerngespräch

Wenn du möchtest, kannst du in einem unverbindlichen Gespräch herausfinden, ob meine Begleitung dich gerade auf deinem Weg unterstützen kann.
Hier ist Raum für deine Fragen, deine Zweifel und Herausforderungen im ElternSein.

Ich freue mich auf dich.
Herzlich,
Katharina

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